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Prolog: 18.07. Zwischentag Herbergssuche im Zeichen des Texacomann
Wir driften um 8 zum Trockenfrühstück in unserer Herberge auf die Terrasse und geniessen den Ausblick. Danach wechseln auf Schleichwegen in das Nachbartal in welchem der Valsan fliesst und finden ziemlich gleich die Herberge unserer Träume. Am Ende des Ortes Bradetu gelegen, heruntergekommen mit ächzenden Regenrinnen und keiner Kundschaft ausser uns. Leider ist die Tankstelle immer noch sehr weit weg und wir schalten das Licht nicht an. Bergab wird ohne Motorkraft gerollt..tatsächlich erreichen wir ohne Abschleppaktion den Texacomann der sich auch gleich wortlos an die Arbeit macht. Wir haben am Wegesrand noch etliche Plastikflaschen gesammelt die er in völliger Selbstverständlichkeit nacheinander befüllt. Sonst Hippen nur Hippen. Martin stellte bei sich neben häufigem Stuhlgang einen Leistenbruch fest was die Stimmung nicht gerade übermässig anhob. In der Pension lief schon die Küche auf Hochtouren und wir genossen ein einheimisches Abendessen rumänischer Art von der Hausmutter persönlich bereitet. Bestimmend zeigte sie uns vorher noch den Ort zum Hände waschen und wir gehorchten wie die Schoßhunde.
19.07. 
Da mein Stuhl immer noch auf wackligen Beine stand kaufen wir Cola und Salzstangen und los gehts. Für all Jene die das Messer werfen besonders interessiert: Die Serie mit 2 Fehlern, Schweden 3 Doppelsteck und Krebber 1 rückwärts sind uns gelungen. Nachdem wir den Weg am Valsan bei 1550 m, also nach ca. 900 Höhenmetern beendet sahen haben wir dort gehippt und gebadet (415-435). Dann gings wieder 700 m bergab bis zum letzten Abzweig. Die Distanzen auf unseren Pisten sind sehr groß und unser Tempo ist daran angepasst. Es wird durch die Kante gedriftet, durch Pfützen und Schlammlöcher geschweint das die Hippe sich kaum in der Scheide halten kann.
Jetzt aber unser großer Auftritt. Ein paar Waldarbeiter sehen uns noch vorbei fliegen und ein paar Kurven weiter wird der Weg ein Bach, oder der Bach ist ein Weg. Hier wird massenhaft Holz runter gezogen und es bald besser so mit dem vielen Wasser. Es spült die Steine frei auf denen wir Grip finden wenn in dem Matsch aus Ästen und Rinde nichts mehr geht. Als sich das Wasser im Berg verpupt ist erstmal Schluß.
Ach, da ist ja noch ein Holzweg der sich im spitzen Winkel steil bergan schlängelt. Fast hätten wir ihn übersehen weil unsere Augen auf solche Steigungen nicht eingestellt sind. Ich erkunde ihn, finde Grip und die Suzi trägt mich ohne murren ca. 100 Höhenmeter im Ersten in den Kahlschlag. Ich probiere einige Abstecher auf diesen krassen Holzwegen und erfahre wie problemlos das Überfahren von Baumstämmen und Ästen an starken Steigungen sein kann. Nach einigem suchen finde ich Thömi der sich hier oben auch schon betätigt hat und wir freuen uns gewaltig. Zusammen probieren wir noch ein paar Holzschneisen um auf die Alm zu kommen aber wir müssen aufgeben. Wir essen unser Abendbrot am Sklep und Thömi kann locker die Verkäuferin erweichen, und sie macht es für uns. Das Photo von uns an Ihrem Sklep.
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