Fruehjahrsenduro 2008 

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Nach einer sehr polnischen Nacht – mit traumhaftem Motorradparkplatz – war meine Nacht leider wegen erhöhtem Milbenaufkommen zu Ende.
Die beiden Susipiloten hob das zu ihrem Glück nicht an.
Wir frühstückten kalt aber ausgiebig und ab gings. Als erstes wurde die dringend benötigte Tankstelle anvisiert – und folgerichtig ging der orangen kurzstreckenfee in Sichtweite der selben der Saft aus – puuh geschafft.
Endlich wieder fahren. Da wir heute keine Lust auf Masse hatte war die Aufgabe: Klasse.
Also ab in die Wälder und Hindernisse und Berge suchen. Wir wurden langsam warm – die Muskeln fingen an nicht mehr nur sauer zu sein und alles ist schön.
Hier zeigt sich das das Japangeschwader zwar agil und sehr erfahren ist – aber oranges Traktionsvermögen und Bums von unten einfach nicht erreicht – sehr zur hämischen Freude eines von uns drein.
Bis wir an die Schlucht kamen!

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Der geneigte Betrachter stelle sich kurz diese Schlucht bei geschlossenen Augen vor: der Traum aller Schluchtenschwiegermütter, seit der letzten Eiszeit völlig ungestört, mitten in unzugänglichem Wald, lang, zerfurcht, steil, an allen potentiell befahrbaren Stellen mit umgestürzten Bäumen(vorzugsweise auf halber Höhe)dekoriert, die Hänge aus super rutschigem Lehmmergel – kurz ein Ort den man sich lieber von oben betrachtet.
Nicht jedoch der unerschrockene- blonde – Martin. Nicht lange gefackelt - runter da. Bardo und Peter in ehrfürchtigem Staunen über soviel Blondinentum sind eine ganze Weile sprachlos – bis sich eine wüste Beschimpfungskanonade freisetzt. Erst versucht der – blonde – Martin vergeblich sein Glück. Die Sache wird vor Ort(30 Höhenmeter tiefer) besichtigt. Nach einer eingehenden Betrachtung gibt es nur zwei Optionen: Bulldozer und ein Rudel Bergarbeiter oder handverholen. Was nun kommt ist echt grausam. Ohne kühlenden Fahrtwind schieben/zerren und heben wir die ach so schwere Susi den Berg hinauf und zwar Zentimeter für Zentimeter.

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Endlich oben sehen wir aus wie die Erdferkel mit hochrotem Kopf und die Negativpunkteliste von Martin sprengt gerade den mathematischen Rahmen.
Nach vielen weiteren schönen Kilometern endet unsere Tour in dem obligatorische Tagebau Frankfurts. Ein Abschiedstee beim Womo und Klaus und Margitta??????? und dann trennen sich die wilden Kerle bis zum nächsten Mal………..
Vergessen: eine sehr schöne Begegnung hatten wir mitten im polnischen Wald mit ein paar Waldarbeitern. Diese freuten sich hörbar laut mit Anfeuerungsschreien und wildem Winken als wir an Ihnen vorbeimessern. Solche Begegnungen auf deutscher Seite haben wir auch schon anders erlebt(Siehe Herbstenduro Krakow 2007) Peter

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